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16.8.2016: Aufgegriffen
Neuer Atlas der Säugetiere der Schweiz und Liechtensteins

Säugetiere beschäftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF lanciert einen neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins und lädt die Bevölkerung ein, sich aktiv zu beteiligen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.säugetieratlas.wildenachbarn.ch.
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16.8.2016: Forschung international
Grenzsicherheitszäune erzwingen eine Überprüfung der Artenschutz-Strategien

Zwischen 25'000 und 30'000 Kilometer Drahtzäune und Mauern umgeben die Grenzen vieler Länder in Osteuropa und Zentralasien. Dies tötet Tiere, welche sich in den Zäunen verfangen, wirkt als Barriere für die Bewegungen von Wildtieren und schneidet Arten von wichtigen saisonalen Lebensräumen ab. Die langfristigen Folgen sind eine geringere Lebensfähigkeit der Wildbestände und eine Verringerung ihrer Fähigkeit, auf den Klimawandel zu reagieren. Diese Situation erzwingt ein Umdenken grenzüberschreitender Naturschutzstrategien.
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28.7.2016: Forschung international
Rückgang der Biodiversität überschreitet sichere Grenze

Das Konzept der «Planetary boundaries» (Belastungsgrenzen des Planeten) thematisiert die Grenzen, die es gilt nicht zu überschreiten, wenn die Menschheit in einer sicheren Umwelt fortbestehen will. In einer globalen Studie haben die Wissenschaftler das Ausmass der Beeinträchtigung für die Intaktheit der Biodiversität ermittelt. Die Forschenden schätzen, dass die Landnutzung die Biodiversität auf zwei Dritteln der weltweiten Landfläche bereits so stark beeinträchtigt hat, dass die vorgeschlagene Grenze (10% Rückgang der Abundanz oder 20% Rückgang der Artenzahlen) überschritten ist. Bisherige Veränderungen waren in Grünland-Ökosystemen und in Biodiversitäts-Hotspots am stärksten.
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28.7.2016: Forschung international
Neuentdeckte europäische Schlange steht vor dem Aussterben

Wissenschaftler haben in den westlichen italienischen Alpen eine bisher unbekannte Vipern-Art entdeckt. Die Schlange ist jedoch vom Aussterben bedroht.
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26.7.2016: Aufgegriffen
Grosse Defizite beim biologischen Zustand der Schweizer Fliessgewässer

Die Resultate der nationalen Beobachtung der Oberflächengewässer ergeben ein unterschiedliches Bild vom Zustand der Fliessgewässer: Die Belastung mit Phosphor und Nitrat hat abgenommen, diejenige durch Mikroverunreinigungen jedoch wächst, und der biologische Zustand weist teilweise erhebliche Defizite auf. Diese Befunde bestätigen, dass im Hinblick auf die Wiederherstellung und Erhaltung der Gewässerqualität grosser Handlungsbedarf besteht.
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26.7.2016: Aufgegriffen
Managementplan für das Smaragdgebiet Oberaargau

Erstmals in der Schweiz wurde für ein grösseres Gebiet analysiert, was es bedeutet, die Naturwerte integral zu erhalten und zu fördern. 44 Zielarten und 24 National Prioritäre Lebensräume sind aus nationaler Sicht in den 19 Gemeinden rund um Langenthal vorhanden. Für die Bereiche Siedlung, Landwirtschaft, Gewässer und Wald sind Massnahmen geplant, damit der Fortbestand dieser Spezialitäten gewährleistet ist. Die konsequente Weiterführung der bereits 2009 begonnen Aufwertungen ist nicht kostenlos: 11 Millionen Franken werden für einmalige Investitionen benötigt, rund 1 Million pro Jahr für den Unterhalt.
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26.7.2016: weitere Publikationen
Raumansprüche von Mensch und Natur – ein Merkblatt

Das Forschungsprogramm Raumansprüche von Mensch und Natur untersuchte von 2012 bis 2015, wie die Siedlungsentwicklung Lebensqualität und Biodiversität beeinflusst und welche Konflikte daraus resultieren. Das Merkblatt basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsprogramms und gibt Empfehlungen für eine nachhaltige Siedlungs- und Landschaftsentwicklung in agglomerationsnahen Räumen. Es richtet sich an Fachleute aus der Raumplanung, dem Natur- und Landschaftsschutz, der Gemeindepolitik und der Landwirtschaft.
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26.7.2016: weitere Publikationen
Bauer sucht Pilz - eine fruchtbare Beziehung

Mykorrhizapilze gehen mit zahlreichen Ackerpflanzen Lebensgemeinschaften ein und leisten einen wichtigen Beitrag an die Bodenfruchtbarkeit. Ein Merkblatt zeigt auf, welche Vorteile Mykorrhizapilze für die Pflanzen und die Landwirtschaft bieten und wie sie gefördert werden können.
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26.7.2016: weitere Publikationen



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26.7.2016: Forschung CH
Gäste wünschen naturnahe Wege

Viele Wanderwege in alpinen Destinationen werden auch durch die Land- und Forstwirtschaft genutzt und entsprechend ausgebaut. Dies hat einen Einfluss auf das Landschaftsbild und auf die Biodiversität. In einer Studie in Graubünden konnte gezeigt werden, dass Gäste sich naturnahe Wege wünschen. Wenn zu viele Wege ausgebaut werden, droht ein jährlicher Verlust an touristischer Wertschöpfung in Millionenhöhe allein im Testgebiet Arosa-Schanfigg.
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26.7.2016: Forschung international
Der europäische Haustier-Handel gefährdet das Überleben seltener Reptilien-Arten

Zwischen 2004 und 2014 hat die EU offiziell fast 21 Millionen lebende Reptilien importiert. Darunter sind auch viele Vertreter von bedrohten Arten, mit denen sich hohe Gewinne erzielen lassen. Ein internationales Experten-Team hat nun die Folgen solcher Geschäfte dokumentiert. Die grosse Nachfrage auf dem europäischen Markt gefährdet bereits das Überleben etlicher Arten in aller Welt, warnen die Forscher.
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26.7.2016: Aufgegriffen
EAWAG-Infotag am 6. September in Luzern: aktuelle Einblicke in die Seenforschung

Seen haben eine bedeutende Rolle in der Schweiz, nicht nur als vielfältiges Ökosystem sondern auch als Basis für Wirtschaft und Erholung. Am Vierwaldstättersee hat die Naturforschende Gesellschaft Luzern (NGL) vor 100 Jahren das hydrobiologische Laboratorium gegründet. Heute betreibt das Wasserforschungsinstitut Eawag an diesem Standort Forschung in den Bereichen Ökologie, Biodiversität, Verschmutzung und Nutzung von Seen. Der Infotag gibt einen Einblick in die aktuelle Seenforschung und wagt einen Ausblick auf wichtige zukünftige Entwicklungen.
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26.7.2016: Aufgegriffen
Hintermann & Weber - Forschungspreis für Natur- und Landschaftsschutz

Jährlich vergibt die Firma Hintermann & Weber einen Preis für eine herausragende, originelle und besonders praxistaugliche Arbeit im Bereich Natur- und Landschaftsschutz. Der Preis ist mit 5000.- dotiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 15. August 2016.
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26.7.2016: Aufgegriffen
Tagung am 16. September: Naturzentren 2050 - Mit innovativen Ideen in die Zukunft

Rund 30 Naturzentren informieren die Schweizer Bevölkerung über Natur und Umwelt. Doch im Zeitalter der Informationstechnologie stehen die Naturzentren neuen Herausforderungen gegenüber. Welches sind die Erfolgsfaktoren der Umweltbildungsarbeit auf dem Weg zu den Naturzentren 2050?
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26.7.2016: Aufgegriffen
Umweltbeobachtungskonferenz am 20. und 21. Oktober 2016 in Werfenweng (Pongau/Salzburg, Österreich) : «Alles im Grünen? Landschaftswandel - hausgemacht oder fremdbestimmt»

Die Konferenz ist ein Beitrag zur Unterstützung der grenzübergreifenden Umweltbeobachtung im deutschsprachigen Raum und findet abwechselnd alle zwei Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. 2016 wird sie im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und dem Deutschen Bundesamtes für Naturschutz (BfN) vom Umweltbundesamt Wien organisiert. Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Landschaftswandel auf regionaler Ebene, der bei einer Vielzahl an Flächennutzungen eine grosse Herausforderung der Umweltbeobachtung und der Regionalentwicklung darstellt. Regionale Akteurinnen und Akteure benötigen vermehrt Grundlagen, um die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltige Raumentwicklung zu treffen. Die Veranstaltung richtet sich daher an Personen, die Entscheidungsgrundlagen erstellen oder in der Regionalplanung bzw. Regionalentwicklung tätig sind.
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