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18.1.2017: Aufgegriffen
Eine Minute Natur

Jeden zweiten Donnerstag entführt uns Julien Perrot von La Salamandre mit einem kurzem Film in die Natur. Die Filmsequenzen lassen die Zuschauer auf einem Spaziergang an den Geheimnissen der alltäglichen Natur teilhaben und überraschen mit Entdeckungen, die vor der eigenen Haustüre möglich sind.
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12.1.2017: weitere Publikationen
Genetik und Fischerei: Aktuelle Kenntnisse und Empfehlungen

Bei der fischereilichen Bewirtschaftung spielt der Fischbesatz immer noch eine wichtige Rolle. Zusätzlich zu quantitativen Aspekten muss beim Besatz die Herkunft der eingesetzten Fische beachtet werden. Eine neue Publikation fasst die aktuellen Kenntnisse zur Genetik der einheimischen Fischarten zusammen. Sie soll die kantonalen Fachstellen bei der Erhaltung und Förderung der einheimischen Fischpopulationen unterstützen.
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12.1.2017: weitere Publikationen
Umweltziele der Landwirtschaft nicht erreicht

Im neuen Statusbericht wird die Aktualität der rechtlichen und wissenschaftlichen Grundlagen für die Festlegung der Umweltziele Landwirtschaft (UZL), die Vollständigkeit der UZL sowie der Stand der Zielerreichung und die aufgrund der bisher beschlossenen Massnahmen erwartete Entwicklung analysiert und dokumentiert. Die Auswertung der bisherigen Strategien und Massnahmen zeigt Erreichtes, aber auch Handlungsbedarf auf. Bisher wurde keines der dreizehn Ziele vollständig erreicht, in einigen Bereichen gibt es Fortschritte. Der Handlungsbedarf bleibt insbesondere bei der Biodiversität, den klimarelevanten Treibhausgasen (Methan, Lachgas), dem Stickstoff (Ammoniak, Nitrat) und der Bodenfruchtbarkeit besonders hoch.
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12.1.2017: weitere Publikationen
Schneehasenforschung und Eichhörnchenschutz

Zwei Neuausgaben von FAUNAFOCUS, der wildtierbiologischen Wissensquelle von WILDTIER SCHWEIZ, behandeln die Themen «10 Jahre Schneehasenforschung – Von fehlenden Grundlagen zu ersten Managementempfehlungen» und « ernetzte Lebensräume – eine Voraussetzung für den Schutz des Eichhörnchens».
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12.1.2017: weitere Publikationen
Gartenkultur & Biodiversität

Wie lässt sich der Charakter historischer Gärten bewahren und gleichzeitig die Biodiversität fördern? Anlässlich des Gartenjahres 2016 sind die drei Bundesämter für Kultur (BAK), für Umwelt (BAFU) und für Bauten und Logistik (BBL) mit der Publikation „Gartenkultur & Biodiversität" dieser Frage nachgegangen.
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12.1.2017: Forschung international
Wichtige Publikationen im Bereich der Naturschutzbiologie im Jahr 2016

Die 20 bedeutendsten wissenschaftlichen Artikel im Bereich der Naturschutzbiologie mit Kürzestangaben zum Inhalt sind in einem Blog aufgeführt. Die Auswahl basiert auf Empfehlungen von Mitgliedern der “F1000 Faculty”, einer weltweiten Gemeinschaft von über 8000 führenden Wissenschaftlern in der Biologie und Medizin, welche bedeutende Publikationen in diesen Bereichen identifizieren und empfehlen. Der Zugang zu den ausführlichen Empfehlungen der Artikel und ihrer Beurteilung ist zahlungspflichtig.
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12.1.2017: Forschung international
Pilzmycelien begünstigen den horizontalen Gentransfer zwischen Bodenbakterien

Bodenbakterien nutzen die weitverzweigten fädigen Strukturen von Pilzen, um sich auf ihnen fortzubewegen und zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen. Forscher konnten nun zeigen, dass diese sogenannten Pilz-Hyphen auch den horizontalen Gentransfer zwischen Bakterien begünstigen. Auf diese Weise begünstigen Pilze die genetische Vielfalt und Anpassung von Bodenbakterien.
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12.1.2017: Forschung international
Intensivierung der Landwirtschaft vereinheitlicht Ökosysteme

Wo Menschen Grünlandflächen intensiver bewirtschaften, nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern die Landschaft wird insgesamt eintöniger; schliesslich bleiben überall die gleichen Arten übrig. Dies belegt eine neue Studie, die über 300 Wissenschaftler veröffentlicht haben. Die Vereinheitlichung gefährdet Ökosystemleistungen wie die Bodenbildung für die Nahrungsproduktion oder die natürliche Schädlingsbekämpfung.
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12.1.2017: Forschung CH
Sichere Buntbrachen für Junghasen

Biodiversitätsförderflächen, insbesondere Buntbrachen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Feldhasenbestände: Sie erhöhen die Landschaftsdiversität und bieten den Hasen qualitativ hochstehende Nahrungspflanzen und ganzjährige Deckungsstrukturen. Im Rahmen einer Masterarbeit wurde die Häufigkeit der Nutzung von verschiedenen Bereichen von Buntbrachen durch Raubtiere untersucht. Dabei zeigte sich, dass Junghasen im Bracheninneren gröserere Überlebenschancen haben. Zudem kann der Prädationsdruck mittels breiteren und dicht bewachsenen Brachen und einer durchdachten räumlichen Platzierung mit möglichst grosser Distanz zu Gehölz- und Siedlungsrändern weiter minimiert werden.
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12.1.2017: Forschung CH
Für einen optimalen Schutz der Gesamtbiodiversität von Gewässerlebensräumen ist ein multi-taxonomischer Ansatz nötig

Amphibien sind eine typische Artengruppe von Weihern und Tümpeln. Wissenschaftler haben getestet, ob sich diese Organismengruppe eignet, generelle Aussagen über die Entwicklung und den Zustand der Biodiversität dieser Gewässerlebensräume zu machen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Amphibiengemeinschaften nicht immer repräsentativ für die Gesamtbiodiversität dieser Lebensräume sind. Für Schutzziele, die auf die Erhaltung der gesamten Biodiversität ausgerichtet sind, ist es deshalb notwendig, einen multi-taxonomischen Ansatz zu verwenden. Neben den Amphibien sollten insbesondere auch Pflanzen, Insekten und Mollusken berücksichtigt werden.
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12.1.2017: Aufgegriffen
Conference: Biodiversity and Health in the Face of Climate Change (27-29 June 2017, Bonn/Germany)

Inwieweit stehen Biodiversität, menschliches Wohlbefinden und Klimawandel miteinander im Zusammenhang? Diese interdisziplinäre Fragestellung steht vom 27. bis 29. Juni 2017 im Zentrum einer internationalen Konferenz in Bonn. Sie richtet sich an Personen aus Wissenschaft, Politik und Praxis.
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12.1.2017: Aufgegriffen
Neuer Mykorrhizapilz in Landwirtschaftsböden der Schweiz entdeckt

In den Kantonen Aargau und Bern wurde in landwirtschaftlich genutzten Böden ein neuer arbuskulärer Mykorrhiza Pilz (Paraglomus turpe) entdeckt. Er tritt in verschiedenen Kulturen wie auch im Grünland auf und wächst auf Standorten mit unterschiedlichen Landnutzungsintensitäten und Bodeneigenschaften.
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8.12.2016: Aufgegriffen
Rückblick auf das Kolloquium «Architektur und Biodiversität» in Paris

Rund 170 Personen haben am Kolloquium «Architektur und Biodiversität» vom 21. September 2016 in Paris teilgenommen. Dabei wurden Erfahrungen zur Berücksichtigung der Biodiversität in der Raumplanung, im Bau und bei Renovationen ausgetauscht. Videos und Präsentationen sind online verfügbar.
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8.12.2016: Forschung international
Wenig Information über die einheimische Biodiversität in Kinderbüchern

Die Untersuchung einer umfangreichen Auswahl an Kinderbüchern und Schulbüchern in Chile hat gezeigt, dass diese wenig Informationen über die einheimische Biodiversität und Landschaften vermitteln. In den meisten Büchern werden exotische Arten aus Afrika und der nördlichen Hemisphäre beschrieben. Schulkinder lernen entsprechend mehr über exotische Lebensräume und ihre Arten als über die einheimische Biodiversität. Um der Konsequenz einer fortschreitenden Naturentfremdung bei Kindern entgegenzuwirken, empfehlen die Forschenden, neue Kinder- und Schulbücher zu realisieren, die einen regionalen Bezug und Wissen über die lokale Biodiversität vermitteln.
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8.12.2016: Forschung international
Bei einem Temperaturanstieg um 2° C werden mediterrane Ökosysteme stark beeinträchtigt

An der COP21 zur Klimakonvention wurde 2015 beschlossen, den globalen Anstieg der Temperaturen auf klar weniger als 2 Grad zu begrenzen. Die Wichtigkeit dieser Vereinbarung zeigen numerische Modelle verschiedener Szenarien, die auf rekonstruierten Landökosystemänderungen der vergangenen 10’000 Jahre beruhen. Sie zeigen, dass bei einem mittleren globalen Temperaturanstieg von 2° C die mediterranen terrestrischen Ökosysteme einem Klima ausgesetzt werden, wie es im Verlauf der letzten 10 Jahrtausende nicht aufgetreten ist. In weiten Gebieten wird die Vegetation mit trockeneren Verhältnissen konfrontiert werden.
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8.12.2016: Forschung CH
Pflanzen der Schneetälchen reagieren besonders sensibel auf den Klimawandel

Botanische Aufnahmen in drei Alpentälern der Schweiz zeigen, dass alpine Weiden im Mittel bisher nur geringfügig auf den Klimawandel reagiert haben. Hingegen zeigen die Pflanzengemeinschaften in Schneetälchen, die durch eine lange Schneebedeckung geprägt sind, bereits deutliche Veränderungen. Ihre Artenzusammensetzung gleicht sich mehr und mehr den benachbarten alpinen Weiden an.
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