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Preisträger 2006 |
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Damien Polet erhält einen Spezialförderungspreis
Ein chemisches Objekt ist „chiral“ (aus dem Griechischen χειρ „Cheir“, Hand), wenn es nicht mit seinem Spiegelbild zur Deckung gebracht werden kann. Biomoleküle wie die Aminosäuren, aus denen die Proteine aufgebaut sind, die Zuckerarten oder die DNS-Helix treten fast ausschliesslich in einer einzigen chiralen Form auf. Der Chemiker, der neue Moleküle synthetisieren will, die mit den biologischen Systemen in Wechselwirkung treten können, muss diese Präferenz berücksichtigen und ist gezwungen, die Moleküle ausschliesslich in einer Form herzustellen. Er verfügt heute über mehrere Strategien, wobei die Katalyse die eleganteste und effizienteste darstellt. Tatsächlich wird während der Reaktion die in einer kleinen Menge des Katalysators enthaltene chirale Information auf eine äusserst grosse Zahl von Molekülen des Produkts übertragen.
Jury Preis Schläfli 2006 Die diesjährige jury unter dem Präsidium der SCNAT-Sektion Chemie und Philippe Renaud, Professor am Departement für Chemie und Biochemie der Universität Bern, setzt sich folgendermaßen zusammen: Prof. Kai Severin, EPFL Jay Siegel, Universität Zürich Wolf-Dieter Woggon, Universität Basel
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